Samstag, 18. April 2015

Bajawa_LabuhanBajo_Bima_Sumbawa (der Rückweg)

Jetzt geht es zurück nach Jakarta. Da gibt es schon etwas Bedauern, da der Blick auf die Karte zeigt, dass ich Australien auf dem Landweg schon sehr nahe gekommen bin. Noch eine lokale Fährüberfahrt nach Kupang/Timor und ein Grenzübertritt nach Ost-Timor und man könnte das Bike per Frachtschiff nach Australien bringen. Leider abhaken.

Es geht auf die Strecke nach Bajawa. Plötzlich kommt mir eine BMW 1200 GSA entgegen und wendet natürlich sofort. Alex hat ebenfalls eine OG Zulassung. Die Welt ist klein. Er ist seit ca. 1 Jahr unterwegs und natürlich auf dem Weg über Kupang nach Australien.
Abends übernachte ich wieder in Marcelina's Hotel, wo ich superfreundlich mit Handschlag und Wangenkuss empfangen werde.

Auf dem Abschnitt von Bajawa nach LabuhanBajo "zittere" ich immer noch um meinen Reifen, der wieder ca. 1 bar Luftdruck pro Tag verliert. Abends finde ich eine Werkstatt, die behauptet, eine ordentliche Reperatur vornehmen zu können. Das endet in einem ziemlichen Chaos. Nachdem der Reifen von der Felge "gewürgt" ist, will der Chef die Flickstelle mit dem Winkelschleifer aufrauen. Dieser passt natürlich nicht in den Reifen und anderes Werkzeug gibt es nicht. Also übernehme ich und repariere nochmals in "Handarbeit". Es wird sich zeigen, dass der Reifen nicht ganz dicht, aber wohl fahrbar ist.

Nach einem Ruhetag in LabuhanBajo geht es auf die Fähre nach Sape und von dort weiter nach Bima. Die Fähre passiert die Insel Sangiang mit dem Vulkan Api. Dieser hat gestern Rauch und Asche gespuckt. Schade, das wäre aus der Nähe bestimmt ein eindrucksvolles Bild gewesen. Die Überfahrt verläuft wider Erwarten planmässig und wir sind schon um 15:00 Uhr in Sape.

Nach der Übernachtung in Bima genieße ich auf der Fahrt nach SumbawaBesar noch einmal die guten Straßen und die schöne Landschaft der Insel Sumbawa. Ich habe Glück und bekomme noch ein Zimmer im Wunschhotel, obwohl es angeblich ausgebucht war. Morgen geht es weiter nach Lombok.

morgendlicher Blick von meiner Terasse in Maumere

das Baden am Sonntag kann man auch gleich ........

........  mit dem Waschen verbinden

Platzverschwendung: da passen mindestens noch 5 Personen aufs Dach

2 x BMW und 2 x OG auf  Flores

Alex, alles Gute für den weiteren Trip

sind die grünen Bananen für Deutschland ?

beim nächsten mal bitte Zebrastreifen benutzen, oder .........

......  im Wald bleiben


Strandbewohner in LabuhanBajo


vom Balkon in LabuhanBajo

Abreise aus Flores


geschäftiges Treiben im Hafen


der Vulkan Api

dieser Zweiradfahrer war ziemlich abgekämpft

auch hier: deutsche Ausrüstung
auf dem Dach ist noch Platz, aber .......


........ die Maschinen sind ganz gut untergebracht




Samstag, 11. April 2015

Kelimutu_Larantuka

Von Maumere mache ich Tagesausflüge. Zunächst geht es ca. 115 km (2,5 Stunden) zum Vulkan Kelimutu, um die 3 Kraterseen zu besichtigen. Die Übersetzungen der lokalen Namen lauten "der Rote", "der Grüne" und "der Blaue". So die ursprünglichen Farben, die sich aber wohl kontinuierlich ändern. Der Grund der Einfärbung ist nicht eindeutig geklärt, aber vermutlich auf  Mineralien zurückzuführen. Bei meinem Besuch erlebe ich bei relativ guter Sicht einen braun/roten, und zwei grüne Seen.

Der Ausflug nach Larantuka lohnt wegen der Landschaft und Ausblicke unterwegs. Man fährt zwischen Bananenpalmen, schaut aus der Höhe aufs Meer und winkt mit einer Hand nahezu ununterbrochen den fröhlichen Menschen zu. Dummerweise stoppt mich eine Reifenpanne und die eigene Reparatur hält nur bis zur nächsten Werkstatt. Dort wird es auch nicht besser. Der Reifen verliert in 3 Stunden 1 bar Luftdruck. Auf der Rückfahrt drückt es den "Reparaturstopfen" komplett heraus und ich stehe wieder mit plattem Reifen da. Also, Rad ausbauen und jemanden zur Reparaturwerkstatt schicken. Zurück kommt die gleiche "Schrottreparatur".

Damit sind die Aktivitäten für den nächsten Vormittag vorbestimmt. Es geht zur besten Werkstatt am Ort, die dann erklärt, dass Reparaturen an schlauchlos Reifen auf Flores keiner machen kann. Da bleibt nur noch: Reifen demontieren lassen und in Eigenarbeit von innen flicken. Hoffentlich hält das.
Ab morgen beginnt die Rückfahrt mit der Etappe nach Bajawa.

Kakaobäume am Straßenrand

zum Kelimutu

Man achte auf die Flaschen: Tankstelle für Mopeds

der Rote

der Grüne


der Blaue

Abendrot von meiner Terasse im SeaWorldClub

unterwegs nach Larantuka



durch "Bananen"


Ausblick aufs Meer

hier war die Straße dann bald zu Ende


da fehlt doch was ??

wir "basteln" uns eine hydraulische Bremse

warum braucht man Sollbruchstellen am Kupplungsgriff ??

Mittwoch, 8. April 2015

Bajawa_Maumere




Von LabuhanBajo nach Bajawa plant mein Navi 200 km und 5 Stunden Fahrzeit. An der Hotelrezeption nennt man mir 300 km und 8 Stunden Fahrzeit. Die Hotelrezeption hat Recht gehabt. Das Navi hat teilweise Luftlinie gerechnet, da es die Straße nicht „kannte“. Und die Straße hat es in sich. Unendliche Kurven, man kommt selten aus dem 2. Gang heraus. Es geht wunderschön durch üppige Vegetation, Hügel und Berge. Freundliche Menschen am Wegesrand sorgen dafür, dass man aus dem Grüßen/Winken kaum herauskommt. Benzin scheint begehrt. An den Tankstellen muss man wegen der Schlangen durchaus längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Der Nachmittag beschert leider heftige Regenschauer, die immer wieder neu einsetzen, wenn man gerade halbwegs abgetrocknet ist. So komme ich triefnass in einem sehr einfachen aber sauberen Hotel an. Marcelina, die Managerin freut sich über meine Ankunft. Ihr kleiner Sohn heißt Axel. Wo kommen diese Namen her? Flores ist zu 80% christlich/katholisch. Beim Plausch am Abend biete ich Marcelinas Ehemann noch eine Probefahrt auf dem Motorrad an. Beim Packen am nächsten Morgen kommt er prompt darauf zurück. Es dauert länger, bis er zurückkommt. Da musste er natürlich bei Freunden vorbeifahren und auf der Hauptstraße die Beschleunigung ausprobieren.

Jetzt fahre ich weitere 280 km von Bajawa nach Maumere zum SeaWorldClub. Die Streckenführung ist wie am Vortag, allerdings ohne Regen. Ein Erdrutsch beschert eine Zwangspause. Hier ist die Straße wegen Bauarbeiten nur von 12 bis 13 Uhr geöffnet. Viele Autos und unendliche Mengen von Mopeds passieren in dieser Zeit die Engstelle.  Am Abzweig zum Kelimutu finde ich ein sehr schön gelegenes Restaurant-Plätzchen zum Lunch. Prompt muss ich wieder als Bildmotiv für eine Gruppe aus Kupang/Timor herhalten. Maumere/SeaWorlClub ist der weiteste Punkt meiner Reise. Es passt. Ich fühle mich irgendwie „angekommen“ an diesem immer noch paradiesisch anmutenden Ort. Bungalow direkt am einsamen sauberen Strand mit kristallklarem Wasser. Man kann es nicht wirklich beschreiben.

Blick vom Hotelbalkon in LabuhanBajo


unterwegs von LabuhanBajo nach Bajawa

Tanken braucht Geduld bei den Mopeds und .......


...... bei den Autos, bei denen ich mich anstelle

da würde ich nicht mehr lächeln

der Andrang beim Warten an der Erdrutsch-Engstelle

Probesitzen muss sein

so sieht die Erdrutsch-Stelle aus



so gibt es viele Überreste vom Erdrutsch (teilweise bis Straßenmitte)

Mittagstisch mit Aussicht

Sonnenuntergang vor der Terasse meines Strandbungalows in Maumere


mein Strand am Tag .........

....... muss mit diesem Fischer geteilt werden

alles "mein" Strand