Samstag, 11. April 2015

Kelimutu_Larantuka

Von Maumere mache ich Tagesausflüge. Zunächst geht es ca. 115 km (2,5 Stunden) zum Vulkan Kelimutu, um die 3 Kraterseen zu besichtigen. Die Übersetzungen der lokalen Namen lauten "der Rote", "der Grüne" und "der Blaue". So die ursprünglichen Farben, die sich aber wohl kontinuierlich ändern. Der Grund der Einfärbung ist nicht eindeutig geklärt, aber vermutlich auf  Mineralien zurückzuführen. Bei meinem Besuch erlebe ich bei relativ guter Sicht einen braun/roten, und zwei grüne Seen.

Der Ausflug nach Larantuka lohnt wegen der Landschaft und Ausblicke unterwegs. Man fährt zwischen Bananenpalmen, schaut aus der Höhe aufs Meer und winkt mit einer Hand nahezu ununterbrochen den fröhlichen Menschen zu. Dummerweise stoppt mich eine Reifenpanne und die eigene Reparatur hält nur bis zur nächsten Werkstatt. Dort wird es auch nicht besser. Der Reifen verliert in 3 Stunden 1 bar Luftdruck. Auf der Rückfahrt drückt es den "Reparaturstopfen" komplett heraus und ich stehe wieder mit plattem Reifen da. Also, Rad ausbauen und jemanden zur Reparaturwerkstatt schicken. Zurück kommt die gleiche "Schrottreparatur".

Damit sind die Aktivitäten für den nächsten Vormittag vorbestimmt. Es geht zur besten Werkstatt am Ort, die dann erklärt, dass Reparaturen an schlauchlos Reifen auf Flores keiner machen kann. Da bleibt nur noch: Reifen demontieren lassen und in Eigenarbeit von innen flicken. Hoffentlich hält das.
Ab morgen beginnt die Rückfahrt mit der Etappe nach Bajawa.

Kakaobäume am Straßenrand

zum Kelimutu

Man achte auf die Flaschen: Tankstelle für Mopeds

der Rote

der Grüne


der Blaue

Abendrot von meiner Terasse im SeaWorldClub

unterwegs nach Larantuka



durch "Bananen"


Ausblick aufs Meer

hier war die Straße dann bald zu Ende


da fehlt doch was ??

wir "basteln" uns eine hydraulische Bremse

warum braucht man Sollbruchstellen am Kupplungsgriff ??

Mittwoch, 8. April 2015

Bajawa_Maumere




Von LabuhanBajo nach Bajawa plant mein Navi 200 km und 5 Stunden Fahrzeit. An der Hotelrezeption nennt man mir 300 km und 8 Stunden Fahrzeit. Die Hotelrezeption hat Recht gehabt. Das Navi hat teilweise Luftlinie gerechnet, da es die Straße nicht „kannte“. Und die Straße hat es in sich. Unendliche Kurven, man kommt selten aus dem 2. Gang heraus. Es geht wunderschön durch üppige Vegetation, Hügel und Berge. Freundliche Menschen am Wegesrand sorgen dafür, dass man aus dem Grüßen/Winken kaum herauskommt. Benzin scheint begehrt. An den Tankstellen muss man wegen der Schlangen durchaus längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Der Nachmittag beschert leider heftige Regenschauer, die immer wieder neu einsetzen, wenn man gerade halbwegs abgetrocknet ist. So komme ich triefnass in einem sehr einfachen aber sauberen Hotel an. Marcelina, die Managerin freut sich über meine Ankunft. Ihr kleiner Sohn heißt Axel. Wo kommen diese Namen her? Flores ist zu 80% christlich/katholisch. Beim Plausch am Abend biete ich Marcelinas Ehemann noch eine Probefahrt auf dem Motorrad an. Beim Packen am nächsten Morgen kommt er prompt darauf zurück. Es dauert länger, bis er zurückkommt. Da musste er natürlich bei Freunden vorbeifahren und auf der Hauptstraße die Beschleunigung ausprobieren.

Jetzt fahre ich weitere 280 km von Bajawa nach Maumere zum SeaWorldClub. Die Streckenführung ist wie am Vortag, allerdings ohne Regen. Ein Erdrutsch beschert eine Zwangspause. Hier ist die Straße wegen Bauarbeiten nur von 12 bis 13 Uhr geöffnet. Viele Autos und unendliche Mengen von Mopeds passieren in dieser Zeit die Engstelle.  Am Abzweig zum Kelimutu finde ich ein sehr schön gelegenes Restaurant-Plätzchen zum Lunch. Prompt muss ich wieder als Bildmotiv für eine Gruppe aus Kupang/Timor herhalten. Maumere/SeaWorlClub ist der weiteste Punkt meiner Reise. Es passt. Ich fühle mich irgendwie „angekommen“ an diesem immer noch paradiesisch anmutenden Ort. Bungalow direkt am einsamen sauberen Strand mit kristallklarem Wasser. Man kann es nicht wirklich beschreiben.

Blick vom Hotelbalkon in LabuhanBajo


unterwegs von LabuhanBajo nach Bajawa

Tanken braucht Geduld bei den Mopeds und .......


...... bei den Autos, bei denen ich mich anstelle

da würde ich nicht mehr lächeln

der Andrang beim Warten an der Erdrutsch-Engstelle

Probesitzen muss sein

so sieht die Erdrutsch-Stelle aus



so gibt es viele Überreste vom Erdrutsch (teilweise bis Straßenmitte)

Mittagstisch mit Aussicht

Sonnenuntergang vor der Terasse meines Strandbungalows in Maumere


mein Strand am Tag .........

....... muss mit diesem Fischer geteilt werden

alles "mein" Strand




Sonntag, 5. April 2015

Lovina(Bali)_Senggigi(Lombok)_Sumbawa_LabuhanBajo (Flores)

Ich habe meine Planung und Philosophie für diese Reise geändert. Deshalb konnte ich mich -wegen "Reisestress" und mangelhaftem Internetzugang etwas länger nicht melden. Sorry.

Auf der Fahrt von Kuta nach Lovina (ca. 50 km) entscheide ich, dass zu viel "Tourismus und Kultur" nichts für mich sind. Ich beschliesse, mich in der verbleibenden Zeit nach Flores "durchzukämpfen". Vor Lovina habe ich noch Gelegenheit zum Besuch eines balinesischen Tempels. Im Hotel in Lovina werde ich noch mit einem beleuchteten privaten Tauchbecken verwöhnt. Am Morgen der Abfahrt mache ich noch eine Bootstour zu den Delfinen. Leider hetzen hier viele Boote den Delfinen hinterher.

Nach der Bootstour geht es für ca. 140 km auf die Straße (üblicher heftiger Verkehr).  zur Fähre nach Lombok. Die Überfahrt dauert ca. 4 Stunden und ich komme gegen 19:00 Uhr in Senggigi Beach an.

Am nächsten Tag fahre ich an der Nordküste Lomboks entlang zur Fähre nach Sumbawa. Ich finde eine Strecke mit schönen Schwüngen und tollen Aussichten vor. Die Überfahrt nach Sumbawa dauert nur 1,5 Stnden und bringt mich in eine ganz andere Umgebung. Es gibt eine gute Straße mit mässigem Verkehr und ich kann auch mal wieder den 6. Gang benutzen.

Nach der Übernachtung in Sumbawa Besar fahre ich 260 schöne Straßenkilometer bis nach Sape (Fähre nach Flores). Die Übernachtungsmöglichkeiten sin "bescheiden" und es gibt kein vernünftiges Essen/Frühstück und Bier Bintang nur auf dem "Schwarzmarkt". Aber, dafür bin ich pünktlich am nächsten Tag am Fähranleger und trete hier die 8-stündige Überfahrt nach Flores an. In Labuan Bajo werde ich mit einem schönen Hotel (mit WiFi) und einem guten Essen belohnt.

Kratersee (Kuta nach Lovina)

balinesischer Tempel






Strand in Lovina

mein privates Tauchbecken

vor der Delfintour


die Boote suchen alle Delfine

und es gibt sie




bekannte Bootsnamen

es gibt auch andere Fische



auf der Fähre nach Sumbawa

könnte die Schweiz sein




in Sape am Fähranleger nach Flores


auf der Fähre wird abgeladen, damit (das teure) Auto nicht mitgenommen werden muss





unterwegs nach Flores


Ankunft in Flores

Bick vom Hotel in Labuan Bajo